Twitch: Aller Anfang ist schwer – Völlig Planlos durch den Stream

Games / 22. Mai 2020

Twitch-Streams gibt es viele und seit neuestem entdecken auch zockende Buch-Blogger*innen ihre Leidenschaft fürs Streamen. Warum ich mich so lange dagegen gesträubt habe, was letztlich den Ausschlag gab und wie es mir bei meinem ersten Stream erging, erfahrt ihr in diesem Artikel.

So schnell kanns gehen. Gerade habe ich mich noch geweigert, mich jemals selbst vor die Kamera zu setzen und zu streamen, und eine Sekunde später sitze ich grinsend vorm PC nach meinem ersten Twitch-Stream und rede mit Léo über die Umgestaltung seines Twitch-Kanals, damit er für uns beide passt.

Keine 24 Stunden später ist es auch schon passiert. Den Twitch-Kanal WiamorTV gibt es nicht mehr. An seiner Stelle steht nun Paarnorama mit neuem Layout und einer weiteren Streamerin – mich. Ob ich eine Ahnung habe worauf ich mich da eingelassen habe? Nope, nicht die Bohne. Ob ich Angst habe, dass wir die Leute langweilen und niemand zusehen mag? Jap, ziemlich große. Aber was solls. Ich hatte so viel Spaß bei meinem ersten Stream, dass ich das nun mindestens einmal die Woche machen möchte.

Unser neues Twitch-Layout: Paarnorama

Doch wie kam es nun eigentlich dazu? Léo versucht mich bereits seit einem Jahr zu überreden auch mit dem Streamen anzufangen. Doch ohne Erfolg. Tatsächlich hat Anabelle Stehl (Stehlblüten) letztlich den Stein ins Rollen gebracht. Sie streamt nun auch seit einiger Zeit (mit großem Erfolg, wie ich finde) und das hat mir den Mut gegeben, mich auch einmal vor die Kamera zu setzen und es auszuprobieren.

Mittwochabend, am 21. Mai 2020, ab 19 Uhr war es dann endlich soweit. Ich ging live. Zumindest habe ich es versucht, denn natürlich hat erstmal 20 Minuten lang mein Ton nicht funktioniert und den Rest des Streams hörte man einen Hall, so dass man ein wenig das Gefühl bekam, ich würde aus dem Jenseits zu meinen Zuschauer*innen sprechen. Naja, ein bisschen Schwund ist immer.

Trotz Sound-Problemchen habe ich mich euphorisch auf den ersten Teil von Witcher gestürzt und wurde mit einem sehr lebhaften Chat belohnt. An dieser Stelle möchte ich nochmal ein großes Dankeschön an alle aussprechen, die zugesehen und vor allem mit gechattet haben! Nur durch euch, wurde mein erster Stream ein voller Erfolg.

Aber zurück zu Witcher: Teil 1 hatte ich 2015 das letzte Mal gespielt und meinen Speicherständen nach zu urteilen (fünf Stück innerhalb von 30 Minuten), hatte ich ziemlich viel bammel. Als ich das Spiel nun von vorne startete, wusste ich nicht genau, wieso. Klar, ich lief völlig planlos durch die Gegend und drückte wild auf mich angreifende Gegner, aber bedrohlich war es eigentlich nicht.

„Völlig planlos“ wäre ein guter Titel für diesen Stream gewesen. Sehr oft hörte man mich Dinge sagen wie „Was muss ich tun?“, „Mist, ich hab nicht zugehört“ oder auch „Warum greift er den jetzt nicht an? Stirb, STRIB, STIIIIIIRB!“. Sehr zur Erheiterung meiner Zuschauer*innen und letztlich geht es ja auch nur darum – das alle Spaß haben.

Lange Reder, kurzer Sinn: Léo, es tut mir leid, dass ich mich so lange dagegen gesträubt habe, zu streamen. Du hattest Recht, es macht Spaß.

Ich werde nun wohl regelmäßig dienstags am frühen Abend streamen und es jedes Mal auf Twitter und Instagram ankündigen. Ich würde mich sehr freuen, euch „zu sehen“ und mit euch ein bisschen zu plaudern.
Hier schon einmal der Link zu unserem Twitch-Kanal: https://www.twitch.tv/paarnorama

In diesem Sinn: Habt Spaß bei allem was ihr tut!

Liebe Grüße
Eure Julia

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